Onomatopoetisch

Bezeichnung für Vogelnamen oder Lautbezeichnungen, die durch klangliche Nachahmung des charakteristischen Rufs oder Gesangs der Art entstanden sind. Der Name spiegelt lautmalerisch das Stimmmerkmal des Vogels wider.

Beispiele:

  • Kuckuck – leitet sich direkt vom zweisilbigen Ruf „ku-ckuck" ab.
  • Pirol – vom melodischen, flötenden Ruf „düdelio" bzw. älteren Lautformen abgeleitet.
  • Kiebitz – der Artname imitiert den charakteristischen Ruf „kiwitt".
  • Zilpzalp – ahmt den monotonen, zweisilbigen Gesang „zilp-zalp" nach.
  • Uhu – benannt nach dem tiefen, weit tragenden Ruf „u-hu".