Rothalstaucher

Podiceps grisegena

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Rothalstaucher im Prachtkleid.
Rothalstaucher im Prachtkleid.
Karte zur Verbreitung des Rothalstauchers (Podiceps grisegena)
Verbreitung

Rothalstaucher (Podiceps grisege) brüten an kleinen vegetationsreichen Seen mit einem dichten Röhrichtbestand. In der kalten Jahreszeit ziehen sie an die Küste und überwintern auf dem Meer. So zum Beispiel in der Ostsee, wo sie sich oft weit ab von der Küste versammeln. 

Der Rothalstaucher ist eng mit dem Haubentaucher verwandt. Man geht davon aus, dass die Art sich in Nordamerika entwickelt hat und sich erst später nach Europa ausgebreitet hat.

Steckbrief

Größe: 40-50 cm

Gewicht: 550-1000 g

Verbreitung: Osteuropa bis Westsibirien, Ostsibirien, Alaska und Kanada

Nahrung: Insekten aus der Luft und auch von der Wasseroberfläche, Krebse kleine Fische  

Lebensraum: flache, nährstoffreiche Binnengewässer

Zugverhalten: Kurz- und Mittelstreckenzieher, überwintert auf dem Meer der  Nord- und Ostsee, dem Atlantik, dem Mittelmeerraum und Gelben Meer 

Höchstalter: 20 Jahre und 10 Monate 

Brutzeit: Mai - Juli

Nest: Bodenbrüter, dicht am Wasser, auch schwimmend in Kolonien

Fortpflanzung: monogame Saisonehe, 2-3 Eier, 1 Brut pro Jahr, Brutdauer 21-22 Tage, flügge nach 21-24 Tagen

Bestand: 0-2 Brutpaare in Deutschland, 24 bis 77 Tausend in Europa, 97-270 Tausend Vögel weltweit 

Status: nicht gefährdet (Trend: zunehmend)

In Deutschland Brutvogel, Zugvogel und Wintergast


Vogelstimmen

Balzrufe

Warnrufe


Bildergalerie

Quelle und Links

  • Bauer, Hans-Günter; Bezzel, Einhard; Fiedler, Wolfgang (2005): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Aula-Verlag, Wiesbaden
  • Llimona, F., del Hoyo, J., Christie, D.A., Jutglar, F., Garcia, E.F.J. & Kirwan, G.M. (2020). Red-necked Grebe (Podiceps grisegena). In: del Hoyo, J., Elliott, A., Sargatal, J., Christie, D.A. & de Juana, E. (eds.). Handbook of the Birds of the World Alive. Lynx Edicions, Barcelona. (retrieved from https://www.hbw.com/node/52488 on 4 February 2020).
  • Gedeon, K., C. Grüneberg, A. Mitschke, C. Sudfeldt, W. Eickhorst, S. Fischer, M. Flade, S. Frick, I. Geiersberger, B. Koop, Bernd, M. Kramer, T. Krüger, N. Roth, T. Ryslavy, S. Stübing, S. R. Sudmann, R. Steffens, F. Vökler, K. Witt (2014): Atlas Deutscher Brutvogelarten – Atlas of German Breeding Birds. Herausgegeben von der Stiftung Vogelmonitoring und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten. Münster
  • Karte: San Jose, 1 April 2007, adapted by Chumwa, 6 May 2008 [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons