Pfeifente

Mareca penelope

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Männliche Pfeifenten mit Revierverhalten
Männliche Pfeifenten mit Revierverhalten

Die Pfeifente ist ein Entenvogel aus der Gattung der Gründelenten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Island bis zur Beringstraße. In Mitteleuropa tritt sie als Wintergast auf, gelegentlich übersommern Vögel. Einen kleinen Brutbestand gibt es in Schleswig-Holstein, zum Beispiel im Beltringharder Koog.  

Die Männchen fallen im Prachtkleid mit ihrem rotbraunen Kopf und einer gelben Blässe, die vom Schnabel aus über den gesamten Kopf verläuft.

Steckbrief

Größe: 42-51 cm

Gewicht: 500-1000g

Verbreitung: Paläarktis von Nordosteuropa bis Kamtschatka 

Nahrung: überwiegend pflanzlich

Lebensraum:  vegetationreiche Seen, überwintert in größere Zahl an den Küsten und küstennahen Gewässern

Zugverhalten: Langstreckenzieher

Höchstalter: 19 Jahre und 9 Monate 

Brutzeit: April - Juni

Fortpflanzung: monogame Saisonehe, 7-9 Eier,  1 Brut pro Jahr, Brutdauer 23-25 Tage, flügge nach 40- 45 Tagen,

Bestand: 40-45 Brutpaare in Deutschland, 470-650 Tausend in Europa, 2,8-3,3 Millionen Vögel weltweit. 

Status: nicht gefährdet (Trend: stabil)

In Deutschland   Jahresvogel, Zugvogel und Wintergast, kleines Brutvorkommen an der Nordseeküste von SH


Vogelstimmen


Karte zur Verbreitung der Pfeifente.
Verbreitung

Verbreitung

Die Pfeifente brütet in Eurasien bis nach Kamtschatka, vorwiegend im Bereich der Taiga und nur selten in der Tundra. Sie ist ein Zugvogel, der in großer Zahl in Belgien, den Niederlanden und Großbritannien überwintert. Auch Deutschland kommt es zu größeren Rastzahlen, vor allem im Bereich der Küsten. Die Vögel sind zu dieser Zeit im gesamten Binnenland an flachen Gewässern anzutreffen. 

Seit ca. 150 Jahren ist die Pfeifente ein regelmäßiger Brutvogel. Zurzeit wird der Bestand auf ca. 40 Brutpaare geschätzt, die vor allem entlang der Nordseeküste Schleswig-Holsteins brüten.    

Bildergalerie

Quellen und Links

  • Bilderarchiv zur Pfeifente.
  • Informationen zur Pfeifente in der Wikipedia
  • Aktuelle Beobachtungen in der Datenbank von naturgucker.de
  • BirdLife International 2017. Mareca penelope (amended version of 2016 assessment). The IUCN Red List of Threatened Species 2017: e.T22680157A111892532. .en.
  • Carboneras, C. & Kirwan, G.M. (2019). Mallard (Anas platyrhynchos). In: del Hoyo, J., Elliott, A., Sargatal, J., Christie, D.A. & de Juana, E. (eds.). Handbook of the Birds of the World Alive. Lynx Edicions, Barcelona. (retrieved on 30 June 2019).
  • Gedeon, K., C. Grüneberg, A. Mitschke, C. Sudfeldt, W. Eickhorst, S. Fischer, M. Flade, S. Frick, I. Geiersberger, B. Koop, Bernd, M. Kramer, T. Krüger, N. Roth, T. Ryslavy, S. Stübing, S. R. Sudmann, R. Steffens, F. Vökler, K. Witt (2014): Atlas Deutscher Brutvogelarten – Atlas of German Breeding Birds. Herausgegeben von der Stiftung Vogelmonitoring und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten. Münster