Größe: 38–41 cm;
Flügelspannweite: 66–78 cm; ♂ größer als ♀
Gewicht: 230–325 g
Verbreitung: Indischer Ozean; nordwestlicher Indischer Ozean, Persischer Golf, Rotes Meer; Nichtbrüter bis Kenia, Madagaskar, Westindien, Sri Lanka
Nahrung: Krebse (>95 %); außerdem Krebstiere, Muscheln, Würmer, Wirbellose; gelegentlich Fische
Lebensraum: Sandküsten, Inseln, Sand- und Schlickflächen, Ästuare, Lagunen, Korallenriffe; auch Felsküsten
Zugverhalten: teilweise ziehend; Überwinterung im Brutgebiet sowie Südarabien und Somalia; Zug nach Ostafrika und Indien; Nordzug März–Mai, Rückzug Oktober; Seychellen ganzjährig, Maximum November–April
Brutzeit: April–Juli; Eiablage Mai–Juni; Schlupf ab Mitte Juni; flügge Ende Juli bis Anfang September
Nest: Sandröhre; unterirdische Nestkammer; Koloniebrüter; 35–100 cm Tiefe; 110–650 cm Länge; Eingang ca. 15–16 × 18–20 cm
Fortpflanzung: monogam; 1 Ei, selten 2; Brutdauer 32–33 Tage; Betreuung mehrere Monate, teils bis ins zweite Kalenderjahr
Höchstalter: unbekannt
Bestand: 34.800–46.300 Individuen
Status: nicht gefährdet (LC)
Besonders auffällig sind die Rufe im Flug, die als seeschwalbenartig 🔊 beschrieben werden. Typische Lautäußerungen sind weittragende Rufe wie „ha-how“ und „crow-ow-ow“ 🔊, die bei Annäherung von Feinden an Intensität und Tempo zunehmen. In Brutkolonien ist ein anhaltendes „tchuck-tchuck“ zu hören, das auch nachts fortgesetzt werden kann und über große Distanzen hörbar ist. Bettelnde Jungvögel äußern hohe, klagende Pfeiflaute🔊 , während Altvögel mit scharfen Rufen antworten. Jüngere Küken erinnern akustisch an Haushühner, ältere Jungvögel an junge Möwen.
Ein auffälliger schwarz-weißer Watvogel mit kräftigem schwarzem Schnabel und langen blaugrauen Beinen. Das Gefieder ist überwiegend weiß mit schwarzem Rücken und Flügeln sowie grauem Schwanz. ♂ und ♀ sind ähnlich gefärbt, jedoch ist das Männchen insgesamt größer und besitzt einen kräftigeren Schnabel. Im Schlichtkleid zeigt der Vogel graue Streifen an Kopf und Nacken, während Jungvögel ein graubraunes, weniger kontrastreiches Gefieder mit abweichender Flügel- und Kopfzeichnung aufweisen.
Zitiervorschlag:
Trepte, A. (2026): [Seitentitel]. Abgerufen am [TT. Monat JJJJ], von [URL]
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