Sturmmöwe

Larus canus

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Gefährdungsstatus der Sturmmöwe gemäß der Roten Liste der Brutvögel des IUCN, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Rote Liste

Sturmmöwe (Larus canus)
Sturmmöwe (Larus canus)
Karte zur Verbreitung der Sturmmöwe (Larus canus)
Verbreitung

Die Sturmmöwe (Larus canus) ist eine sehr vielseitige Möwe. Das drückt sich nicht nur in ihrer omnivoren Ernährungsweise aus, sondern auch in ihrem Verhalten. Sie brütet am Meer und im Binnenland, in Kolonien, am Boden, auf Felsen und in Bäumen. Am Strand, in Sümpfen und Mooren, von der gemäßigten Klimazone bis in die Arktis. Sturmmöwen fressen Fische im Süß- und Salzwasser, Insekten und andere wirbellose Tiere, aber auch Samen und Beeren. Ein Grund, warum diese Möwe so weit verbreitet ist.

Steckbrief

Größe: 40-46 cm

Gewicht: 290-552 g

Verbreitung: nördliches Eurasien, Alaska und Westkanada  

Nahrung: Allesfresser, hauptsächlich Würmer, Insekten und Fische

Lebensraum: Küstengewässer, Agrarlandschaft, Moore und Sümpfe  

Zugverhalten: Langstreckenzieher in den kalten kontinental geprägten Klimazonen, sonst Standvogel und Kurzstreckenzieher 

Brutzeit: April - Mai (Europa)

Nest: Boden-, Felsen-, Baumbrüter in Kolonien

Fortpflanzung: monogam Saisonehe mit hoher Nistplatz- und Partnertreue, 3 (1-4) Eier, 1 Brut pro Jahr, Brutdauer 23-28 Tage, flügge nach 28-33 Tagen

Höchstalter:  31 Jahre  

Bestand: 17 Tausend Brutpaare in Deutschland ausgestorben, 0,64-1,08 Millionen in Europa, 2,5-3,7 Millionen Vögel weltweit 

Status: nicht gefährdet (Trend: unbekannt)

In Deutschland Jahresvogel, Zugvogel, Wintergast, brütet primär in Norddeutschland (Trend: abehmend)


Vogelstimmen

Rufe

Flugrufe


Verbreitung in Deutschland

Karte zur Verbreitung der Sturmmöwe (Larus canus) in Deutschland
Verbreitung

Bildergalerie

Sibirische Sturmmöwe (Larus canus heinei)

Ähnlich der Nominatform (L. c. canus). Jedoch größer und mit dunklerem Mantel. In den Schlichtkleidern wirkt der Kopf meist weißer, da Kopf und Nacken nur spärlich gestrichelt sind. Übergangsformen mit L. c. canus treten gelegentlich auch auf.

Quellen und Links

Zitiervorschlag:

Trepte, A. (2026): [Seitentitel]. Abgerufen am [TT. Monat JJJJ], von [URL]

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