
Größe: 17–18 cm; ♀ im Mittel
Gewicht: 47–62 g
Verbreitung: von der Zentraltürkei und dem Libanon bis Nordafghanistan; Überwinterung in Nordostafrika und Nordarabien ostwärts bis Pakistan und Nordwestindien
Nahrung: Wirbellose und Samen; in der Brutzeit überwiegend Wirbellose;
Lebensraum: offene meist steinige Lebensräume; bis ca. 2700 m; auch trockene, flache Grasflächen der Ebenen
Zugverhalten: Stand- und Zugvogel; überwintert vorwiegend in Zentralsudan, Nord- und Nordostäthiopien, Eritrea; Frühjahrszug Februar bis Ende April; Herbstzug September bis November, vor allem Oktober bis Anfang November
Brutzeit: Ende März/Anfang April bis Mitte August
Nest: lockerer Napf aus Gras und Wurzelfasern; Nestbau durch ♀
Fortpflanzung: 3–6 Eier, 1–2 Bruten pro Jahr; Brutdauer 12–15 Tage; Bebrütung nur durch ♀; Nestlingszeit 9–12 Tage; flügge nach 15–16 Tagen; Betreuung durch beide Eltern bis zu 30 Tage
Höchstalter: unbekannt
Bestand: 1–2 Millionen Brutpaare in Europa; 13,3–26,8 Millionen Vögel weltweit
Status: nicht gefährdet (LC)
In Deutschland: sehr seltener Irrgast; 1 Nachweis, 2019 in der bayrischen Rhön
Gesang überwiegend im Flug, seltener vom Boden oder niedrigen Ansitz;. Lang anhaltendes, schnelles Zwitschern 🔊, dem der Kalanderlerche ähnlich, jedoch einfacher, monotoner, rauer und weniger variabel. Rufe meist rau, rollend 🔊 und gedehnt, vergleichbar mit denen der Kalanderlerche, jedoch eher tiefer und kehliger.
Die Bergkalanderlerche ist erst einmal in Deutschland als Wildvogel beobachtet worden. Vom 8. bis zum 25. Mai 2019 hielt sich ein Vogel in der Bayerischen Rhön bei Grabfeld auf. Nachweise in Mitteleuropa sind sehr selten. Eine Beobachtung in Deutschland vom 6.7.1998 in Baden-Württemberg wurde als Gefängnisflüchtling eingestuft.
In den südlichsten Bereichen des Verbreitungsgebietes teilweise Standvogel. Frühjahrszug von Februar bis Ende April, Herbstzug von September bis November, mit Schwerpunkt im Oktober bis Anfang November. Überwinterung primär in Nordostafrika (u. a. Sudan, Äthiopien, Eritrea) sowie in Arabien, Südiran, Zentralasien bis Pakistan und Nordwestindien.
Kräftige Lerche mit breitem, kräftigem Schnabel, auffälligem hellen Überaugenstreif, dunklem Zügelstreif und rötlich getönten Ohrdecken. Oberseite graubraun und dicht dunkel gestrichelt, Unterseite hell mit feiner Strichelung und markantem dunklem Brustfleck. Männchen und Weibchen im Brutkleid und Schlichtkleid sehr ähnlich, ♀ im Durchschnitt etwas kleiner. Im Flug mit kurzem Schwanz, dreieckigen Flügeln und auffälligen weißen Schwanzspitzen. Jungvögel mit schuppig wirkender Oberseite durch helle Säume und dunkle Bänder, Brustflecken fehlend oder deutlich schwächer ausgeprägt.
Zitiervorschlag:
Trepte, A. (2026): [Seitentitel]. Abgerufen am [TT. Monat JJJJ], von [URL]
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