Graugans

Anser anser

Graugans im Beltringharder Koog
Graugans im Beltringharder Koog
Karte zur weltweiten Verbreitung der Graugans
weltweite Verbreitung der Art

Bilderarchiv zur Graugans auf photo-natur.de

Die Graugans ist nach der Kanadagans die zweitgrößte Gans in Deutschland. Sie ist ursprünglich in der Norddeutschen Tiefebene und entlang der hessischen Rheinauen beheimatet gewesen. Durch Lebensraumverluste und eine starke Bejagung waren die Bestände in Deutschland bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fast erloschen. Erst Auswilderungsversuche führten ab den sechziger Jahren zu einem Wiederanstieg der Population. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts belief sich der gesamte Brutbestand in Deutschland wieder auf knapp vierzigtausend Brutpaare, Einfünftel des europäischen Bestandes. 

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Quelle und Links

  • Karte: San Jose, 1 April 2007, adapted by Chumwa, 6 May 2008 [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
  • del Hoyo, J., Elliott, A., Sargatal, J., Christie, D.A. & de Juana, E. (eds.) (2014). Handbook of the Birds of the World Alive. Lynx Edicions, Barcelona. (retrieved from http://www.hbw.com/ on 30 October 2018).
  • Grayleg Goose. ebird.org. Abgerufen am 03.04.2019
  • Gedeon, K., C. Grüneberg, A. Mitschke, C. Sudfeldt, W. Eickhorst, S. Fischer, M. Flade, S. Frick, I. Geiersberger, B. Koop, Bernd, M. Kramer, T. Krüger, N. Roth, T. Ryslavy, S. Stübing, S. R. Sudmann, R. Steffens, F. Vökler, K. Witt (2014): Atlas Deutscher Brutvogelarten – Atlas of German Breeding Birds. Herausgegeben von der Stiftung Vogelmonitoring und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten. Münster