
Größe: 16–18 cm
Flügelspannweite: 34–37 cm
Gewicht: 28–68 g; ♀ durchschnittlich größer
Verbreitung: Brutgebiete in Skandinavien, Nordwestrussland und Nordostsibirien; Überwinterung von Ostafrika und Arabien bis Indien, Südostasien, Indonesien und Australien
Zugverhalten: Langstreckenzieher; Wegzug der Altvögel ab Juli, der Jungvögel ab August; Heimzug Mitte April bis Anfang Juni; meist einzeln oder in kleinen Trupps
Nahrung: vor allem Meereswürmer; kleine Muscheln, Schnecken, Krebstiere, adulte und larvale Insekten; außerdem Samen
Lebensraum: zur Brutzeit feuchte Moore, offene Torfflächen und arktische Tundra; auf dem Zug schlammige Gewässerufer und Wattflächen; im Winter große Gezeitenwatten, Brackwasserlagunen und Salinen
Brutzeit: Eiablage Anfang bis Ende Juni in Fennoskandinavien, Mitte Juni bis Anfang Juli in Russland
Nest: mit Pflanzenmaterial ausgekleidete Nestmulde, häufig auf einem Gras- oder Torfbult
Fortpflanzung: monogam; 3–4 Eier; eine Brut pro Jahr; Brutdauer 21–22 Tage; Jungvögel zunächst von beiden Eltern betreut, ♀ verlässt die Familie vor dem Flüggewerden
Höchstalter: 8 Jahre, 10 Monate; Wiederfang
Die Stimmfühlungsrufe bestehen aus leisen Lauten wie „tip, tip, tip"🔊 oder, bei Erregung, etwas schärferen Rufreihen. Im Flug werden kurze, raue und trillerartige Rufe geäußert, die an die des Temminckstrandläufers erinnern, jedoch kürzer und weniger weich klingen.
Der Gesang 🔊ist ein gleichmäßiges, schnurrendes oder sirrendes Trillern, das gelegentlich von schnelleren Lautfolgen unterbrochen wird. In der Literatur wird dieser Gesang unterschiedlich umschrieben, weist jedoch stets einen anhaltend surrenden Charakter auf.
Jungvögel werden mit einem weichen Lockruf herbeigerufen. Die hellen Vokale „i“ und „üi“ sind meist nur kurz zu hören, können jedoch auch gedehnt oder weitgehend unterdrückt sein.